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PSYCHOSYNTHESE Weiterbildungszyklus

Der Weiterbildungszyklus kann nur als Einheit gebucht werden
(Gasthörer auf Anfrage)




Überblick 2012
Teilpersönlichkeiten –
Bausteine in unserem Wachstum
Sa/So
25./26. Februar 2012

Lisa Köchli
Liebe und Wille 1
Die Natur des Willens
Sa/So
14./15. April 2012

Mirjam Lauber
Liebe und Wille 2
Selbstannahme und Nächstenliebe>
Sa/So
12./13. Mai 2012

Mirjam Lauber
Spirituelles Trauma Sa/So
30. Juni/1. Juli 2012

Gabi Real
Psychosynthese und Gesundheit

Sa/So
8./9. September 2012

Margrit Sigrist
Bio-Psychosynthese
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Sa/So
24./.25. November

Will Parfitt

 

Seminarbeschreibungen

Teilpersönlichkeiten – Bausteine in unserem Wachstum
25./26. Februar 2012
Lisa Köchli

Wer bin ich wirklich? Wenn wir einen bewussten Blick auf unseren Alltag werfen, entdecken wir in uns eine Vielzahl von verschiedenen Verhaltensweisen, Charaktereigenschafen, Ausdrucksformen usw. In der Psychosynthese werden diese Aspekte Teilpersönlichkeiten genannt. Einige der Teilpersönlichkeiten erfahren unsere Wertschätzung, während wir anderen mit Ablehnung begegnen und wieder andere liegen in unserem Unbewussten verborgen. Im Kern jeder Teilpersönlichkeit stecken jedoch Potenzial, Ressourcen und Kräfte, mit denen sie zu unserem Wachstum einen Beitrag leisten will. Indem wir die verschiedenen Facetten unserer Persönlichkeit kennen lernen, erhalten wir die Chance zu einem volleren Leben, in dem wir sein können, wer wir wirklich sind. Mit der Arbeitsweise der Psychosynthese erkunden wir im Seminar stufenweise die Vielschichtigkeit von Teilpersönlichkeiten um sich deren Erfahrungen bewusst zu werden, diese zu benennen und in Bewusstsein zu integrieren. Jeder Mensch ist letztendlich ein ganzheitliches Wesen, das mehr ist, als die Summe der Erfahrungen seiner Teilpersönlichkeiten.


Liebe und Wille 1 – Die Natur des Willens
14./15. April 2012
Mirjam Lauber

Die Kraft des Willens gilt in der Psychosynthese als zentrale, vitale Lebensenergie, die dem innersten Wesenskern entspringt und ihn befähigt, nach seiner eigenen, wesentlichen Natur zu handeln.
In der Psychosynthese kriegt die Schulung des Willens eine wichtige Bedeutung. Durch Bewusstmachung des ICH’s als Zentrum, können Verhaltensmuster erkannt werden, um sich durch diese Einsicht neu zu entscheiden. Auf Grund der bewusstgewordenen Entscheidungsfreiheit kann ein neues, wirkliches Verantwortungsbewusstsein entwickelt werden, bei dem alle Aspekte des «starken», «geschickten» und guten Willens einbezogen werden. Die Natur des Willens, lässt den Menschen in seiner eigenen Individualität wachsen, und die bedingungslose Liebe, lässt ihn erfahren, dass er kein abgespaltenes Wesen, sondern ein Teil eines grösseren Ganzes ist.


Liebe und Wille 2 – Selbstannahme und Nächstenliebe
12./13. Mai 2012
Mirjam Lauber

Die Synthese von Liebe und Wille ist die Voraussetzung für gesunde Beziehungen. Durch die Schulung der sechs Stufen des Willens, der Lebensenergie, wird er unsere Führung, gehalten in der bedingungslosen Liebe, die uns mit allem und allen verbindet. Die essenzielle Lebensenergie «Liebe» des Menschen kann zum Vorschein kommen und mit anderen gelebt werden, wenn dieses Ur-Vertrauen vorhanden und in der eigenen Ausdrucksweise integriert ist. Der Willensimpuls führt uns auf der persönlichen Ebene in die Verantwortung ganz Mensch zu werden, und auf der transpersonalen Ebene an der Entwicklung der Menschheit teilzunehmen. Mit der Liebe verbunden, lässt er uns diese Verbundenheit aus tiefster Dankbarkeit und in Frieden erleben.

Spirituelles Trauma
30. Juni/1. Juli 2012
Gabi Real

Unsere spirituellen Wurzeln sind unsere tiefsten Ressourcen – unsere spirituellen Verlet­zun­gen sind unsere tiefsten Wunden. Unser spiritueller Kern ist unsere tiefste Identität – das Wissen um unseren Wert, die Freude am Leben und in der Welt zu sein, die Fähigkeit, uns spontan zum Ausdruck zu bringen, die Bereitschaft mit anderen in Beziehung zu sein, das wache und bewusste Sein im Moment.
Trauma ist ein Bruch von Verbindungen – ein Bruch der Verbindung zur Umwelt, zu den Mitmenschen, zu sich selbst, zur Natur, zum Leben und zum Göttlichen. Wird unser spiritueller Kern verletzt durch das Verleugnen unserer wahren Natur, durch Vernach­lässigung, durch Abwertung und lächerlich Machen unserer Werte, hat das die Trennung von unserer wahren Identität zur Folge. Wir fühlen uns wertlos, sind voller Zorn und Anklage. erleben uns nicht verstanden, nicht gesehen und nicht geliebt. Falsche Abhängigkeiten, Suche nach unserem Wert im Aussen und oft auch Süchte können so entstehen. Gleichzeitig kann jedoch im tiefsten Leid eine Hingabe an eine tiefe Wahrheit erfahren werden, können wir gerade dort unsere spirituellen Ressourcen wieder entdecken und damit ein neues Identitätsgefühl finden.


Psychosynthese und Gesundheit
8./9. September 2012
Margrit Sigrist

Gesundheit – alle wollen wir sie haben, ernsthaft oder beiläufig wünschen wir sie einander, müssen Versicherungen abschliessen für den Fall, dass unsere Gesundheit brüchig sein sollte, sogar im Trinkspruch erscheint sie – ein lebenslängliches Thema, oft begleitet von vielen Ängsten, Sorgen und Leid.
Was jedoch ist Gesundheit? Bedeutet gesund sein die Abwesenheit von Krankheit? Was ist Krankheit? Was in uns ist «krank», wenn wir uns als krank erachten oder die «Krankheit» sogar einen offiziellen Namen hat?
Die Psychosynthese ermöglicht eine differenzierte Sichtweise auf Gesundheit und auf das, was wir üblicherweise als Krankheit bezeichnen. Sie stellt uns ausserdem kraftvolle Mittel und Werkzeuge zur Verfügung, um eine Gesundheit zu erhalten oder zu erlangen, die weit über die üblicherweise erstrebte Symptomfreiheit hinausgeht.
In diesem Seminar erschliessen wir uns einen Zugang zu tiefer liegenden Schichten für den Umgang mit unserer Gesundheit und unserer Haltung dazu.


Bio-Psychosynthese – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
24./25. November 2012
Will Parfitt
englisch mit deutscher Übersetzung

Assagioli meinte einmal, dass Psychosynthese eigentlich Bio-Psychosynthese heissen sollte. Er betonte damit die wichtige Rolle des Körpers in Bezug auf unsere persönliche und spirituelle Entwicklung. Seit frühester Kindheit hat jeder von uns eine fortlaufende Beziehung zum Körper, er wiederholt vorhandene Muster, bewusst oder unbewusst.
Jung vertrat die Meinung, dass Individuation erst nach einer Rückkehr zum Körper und zur irdischen Realität stattfinden kann. Von dieser Annahme ausgehend werden wir die Beziehung zum Körper und unsere physische Präsenz in der Welt erkunden. Überlebensmechanismen, Atemtechniken, Berührungstabus, Sexualenergien, Verdauungsfunktionen, aber auch den Effekt von Gefühlen auf die Energiezentren des Körpers werden erkundet. Auch der Umgang mit der Wirkung von spirituellen Aktivitäten auf den Körper und die Erfahrung wird berücksichtigt.



Voraussetzung:

Besuch des Grundseminars oder Kenntnisse
analog Grundlagenseminar


Ort:

Zürich, Stiftung G-19, Gemeindestrasse 19
Kosten:

CHF 350.– / Seminar – bei Zahlung in sechs Raten
CHF 2'000.– bei Vorauszahlung des Gesamtbetrages

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